Eigentlich hat sie sechs Erzählungen geschrieben – jede kann für sich gelesen werden. Die Autorin hat sie aber so raffiniert miteinander verwoben, dass sich im Zusammenhang ein Romangeschehen ergibt.
-Sabine Reithmaier, Süddeutsche Zeitung

Birgit Müller-Wieland, Autorin von “Flugschnee”, hat wieder einen unglaublich dichten und intensiven Roman geschrieben.
-Friederike Wagner, Buchpalast München

Vom Attersee bis Havanna und noch weiter reichen die Schauplätze, die im Roman durch die Figuren miteinander verbunden sind. Die Autorin schafft intensive Szenen und ein rasantes Zusammenspiel, dem sich die Leserschaft kaum entziehen kann.
-Astrid Windtner, Kulturbericht Oberösterreich

Die fließende, im besten Wortsinn leserfreundliche Erzählsprache soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass Müller-Wielands subtile Texte das Ergebnis großer literarischer Sorgfalt sind.
-Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten

Vorab möchte ich feststellen, dass mich beim Lesen eine eigenwillige Freude erfasste. Ich bin nämlich in Karl-Marx-Stadt aufgewachsen, jener Stadt, die heute wieder Chemnitz heißt, und der auch eine so großartige Autorin wie Irmtraud Morgner entwuchs. Vielleicht ist sie die einzige Autorin der DDR, die man der Postmoderne zuordnen würde. Aber diese Zuordnung ist eigentlich nicht wichtig. Wichtig ist, dass sie, um die es etwas ruhig geworden, bei Müller-Wieland plötzlich und für mich unerwartet wieder aufscheint. Das ist ein Grund, warum mich beim Lesen Glücksgefühle überkamen, aber sicher nicht der einzige. Im Frühjahr ist also im österreichischen Otto Müller Verlag Birgit Müller-Wielands grandioser Text „Vom Lügen und vom Träumen" erschienen. Er tragt den Untertitel „Roman in sechs Geschichten.“
-Jan Kuhlbrodt, Literatenfunk, piqd.de