Termine

  • 15. Oktober 2026
    Präsentation “Dichterin im Fokus: Louise Labé” gemeinsam mit Christoph W. Bauer, Seda Tunç, Gerhard Ruiss, Sonja Crone, Andreas Unterweger, Isabella Feimer, Semier Insayif, Raphael Urweider
    -Lesung für Schüler:innen im BORG Krems um 10 Uhr
    -Lesung im Literaturhaus Niederösterreich um 19 Uhr
  • 3. Oktober 2026
    Lesung im Rahmen der Lyrik-KOOPERATIONEN
    gemeinsam mit Andrea Heuser, 19 Uhr
  • 8. Juli 2026
    Gasteig HP8, Halle E, Projektor
    Hans-Preißinger-Str.8, München, 19 Uhr
    Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze zum 100. Geburtstag
    Lesung aus dem Briefwechsel von Birgit Müller-Wieland und Jan Müller-Wieland
  • 29. Mai 2026, Schloss Mondsee, 20 Uhr
    Dichterliebe.
    Lesung: Birgit Müller-Wieland
    Musik und Gesang: Gertrud Kotschy und Franz Buchner
  • 4. Februar 2026, Volkshochschule München, 19 Uhr
    Gespräch über Literarische Zufluchten: Birgit Müller-Wieland und Kathrin Röggla
  • 30. November 2025, Pathos Theater, München, ab 17 Uhr
    Lesung gemeinsam mit Andrea Heuser im Rahmen 10 Jahre Kooperationen
  • 29. November 2025, Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Berlin, 18 Uhr
    Gespräch und Lesung: Birgit Müller-Wieland und Ingo Schulze anläßlich 50 Jahre Band 1 der "Ästhetik des Widerstands” von Peter Weiss 

Pressestimmen

luegenundtraeumenüber "Im Blick der beschämten Bäume"

“Mit „Brutkästen in Mariupol“ eröffnet dieser Band einen Echo-Raum tiefster Erschütterung. Die verwaiste und zerstörte ukrainische Neugeborenen-Station erscheint als ein Geburtsort des Schreckens, tief versehrt von der Gewalt des Krieges; sie wird in einer drastischen symbolischen Umkehrung zum memento mori. Die zerbrochenen Brutkästen: „zerrissenes Wurzelwerk, schwarz wie die Monitore / welche Leben anzeigen wollen“. Leben anzeigen wollen: Den Spuren des sich dennoch behaupten wollenden „atemzarten“ Lebens folgen diese hellsichtigen Gedichte.”
-Andrea HeuserLiteraturportal Bayern

“Idyllen erweisen sich bei dieser Autorin stets als bedroht, vom heimischen „Paradiesgärtlein“ bis zum Urlaubsstrand an der Ägäis, wo Rettungswesten unerwünscht sind. Müller-Wieland versucht dieser Tatsache mit nüchternem Konstatieren beizukommen, aber bisweilen wird auch Sarkasmus hörbar. Das titelgebende Gedicht kann beispielhaft gelesen werden für diese literarische Stoßrichtung, um nicht zu sagen Methode – den Elfenbeinturm zu verlassen und, wenn notwendig, mit Spott und mit Wut, auf die Bedrohungen der Realität zu regieren, die zumeist der Mensch selbst verschuldet hat.”
-Kirstin Breitenfellner, Poesiegalerie Wien

"Mit einem lichten Sensorium für die Herausforderungen der Gegenwart erkundet Müller-Wieland – auch durch viele intertextuelle Anspielungen von Eichendorff bis Bachmann oder Bleutge – Verzwei gungen zwischen der Jetztzeit und dem Gewesenen und stellt sie in einen pulsierenden größeren Zusammenhang. Diese Gedichte von eindringlicher und virtuoser Bildkraft rütteln auf. Sie setzen ein gesellschaftspolitisches Statement und bleiben dabei dem Leben und der Menschlichkeit auf der Spur.”
-Maria Renhardt, Die Furche


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